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Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche Grundbildung

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


Teil A Handlungskompetenzen

  1. Grundsätzliches zum Ausbildungskonzept
  2. Begriffserklärung
  3. Methodenkompetenzen
  4. Sozial- und Selbstkompetenzen
  5. Fachkompetenzen

 

Teil B Lektionentafel


Teil C Qualifikationsverfahren


Teil D Organisation, Aufteilung und Dauer der überbetrieblichen Kurse


 

Genehmigung und Inkrafttreten






Bildungsplan Teil A: Handlungskompetenzen

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


1 Grundsätzliches zum Ausbildungskonzept

Die Ausbildung zur Pferdewartin EBA/zum Pferdewart EBA richtet sich an vornehmlich praktisch begabte Jugendliche mit besonderen Lernbedürfnissen, die über eine Grundbildung mit Attest den Weg in die Berufswelt wählen. Ausgeprägte Motivation und gute Charaktereigenschaften sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung.

Diese Jugendlichen erhalten eine ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten angepasste Berufsausbildung, mit der sie in die Arbeitswelt einsteigen und sich später auf dem Arbeitsmarkt behaupten können.

Das Schwergewicht dieser Ausbildung liegt in der praktischen Förderung; die schulischen Themen werden im direkten Bezug zu den betrieblichen Inhalten vermittelt. Die drei Lernorte Lehrbetrieb, Schule und überbetriebliche Kurse (üK) arbeiten flexibel und eng vernetzt. Auf Seite der Lernenden wird diese Vernetzung durch die Lerndokumentation, auf Seite der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner durch eine jährlich stattfindende Tagung gewährleistet.

Der Entscheid für den Abschluss eines Lehrvertrags für die zweijährige Grundbildung zur Pferdewartin EBA/zum Pferdewart EBA oder die dreijährige Grundbildung zur Pferdefachperson Fachrichtung Pflege liegt bei den Lehrvertragspartnern.

Pferdewartinnen EBA/Pferdewarte EBA pflegen und versorgen die ihnen anvertrauten Pferde unter Anleitung. Sie helfen bei den Reinigungsarbeiten, die in den Unterkünften und Anlagen täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) nötig sind. Die Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Anlässen gehört ebenfalls in ihren vielseitigen Tätigkeitsbereich. In der täglichen Arbeit tragen die Pferdewartinnen EBA/Pferdewarte EBA Sorge zur Umwelt und handeln nach den ethischen Grundsätzen und dem schweizerischen Tierschutzgesetz.


a) Ausbildungsübersicht



b) Lernförderung und Lernstrategie

In jedem Ausbildungsjahr sollen mindestens 40 Lektionen Berufskunde und Allgemeinbildung vernetzt unterrichtet werden, z.B. in Form einer Lernwerkstatt. Diese Lektionen dienen der schulischen Bildung (Berufskunde und Allgemeinbildung) und der individuellen Lernförderung.
In den gemeinsamen Lektionen werden neue Lerninhalte vermittelt, oder der Lernstoff wird gefestigt und vertieft; die Lektionen dienen zudem der individuellen Lernhilfe.
Den Lernenden stehen verschiedene flankierende Massnahmen zur Verfügung, damit sie ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren können: Stütz- und Förderkurse der Berufsfachschulen sowie eine fachkundige individuelle Begleitung, die kantonal geregelt ist.

 

c) Anschlussmöglichkeiten

Der erfolgreiche Abschluss mit Attest der Grundbildung Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA ermöglicht bei Eignung der Lernenden den Einstieg in die 3-jährige Grundbildung Pferdefachfrau/-mann EFZ mit Fachrichtung. Die Ausbildungspartner haben bei einem Übertritt eine für den Einzelfall optimale Lösung zu treffen (z.B. Einstieg ins 2. Lehrjahr).

 

d) Lerndokumentation

Die Lerndokumentation ist ein lernortübergreifendes Instrument, das zur Dokumentation und Reflexion der gesamten Ausbildung dient. Sie begleitet die Lernenden an allen Lernorten und wird von den Berufsbildenden, den Lehrpersonen und den üK-Leitenden kontrolliert und visiert. Am ersten Tag des ersten überbetrieblichen Kurses werden die Lernenden in die Handhabung der Lerndokumentation eingeführt. Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner werden an der jährlichen Tagung in die Lerndokumentation eingeführt.

Vorgaben zur Handhabung:
Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb, in den überbetrieblichen Kursen und in der Berufsfachschule festhält und reflektiert.



2 Begriffserklärungen

Die Fachkompetenzen befähigen die Pferdewartinnen/Pferdewarte, fachliche Anforderungen im Berufsfeld zu bewältigen und den wechselnden Anforderungen im Beruf gerecht zu werden. In der Ausbildung zur Pferdewartin/zum Pferdewart werden die Fachkompetenzen in Form von Leit-, Richt- und Leistungszielen gefördert. Diese konkretisieren die bei Ausbildungsende erworbenen Fachkompetenzen.

Mit den Leitzielen werden in allgemeiner Form die Themengebiete und Kompetenzbereiche der Ausbildung beschrieben und begründet, warum diese für Pferdewartinnen/Pferdewarte wichtig sind. Die Leitziele gelten für alle Lernorte.
Richtziele konkretisieren die Leitziele und beschreiben Einstellungen, Haltungen oder übergeordnete Verhaltenseigenschaften. Sie konkretisieren, was gelernt werden soll. Die Richtziele gelten für alle Lernorte.

Mit den Leistungszielen wiederum werden die Richtziele in konkretes Verhalten übersetzt, das die Lernenden in bestimmten Situationen zeigen sollen. Die Leistungsziele beziehen sich auf einzelne Lernorte. Falls ein Leistungsziel mehreren Lernorten zugeordnet wird, gilt die Regel, dass in der Berufsfachschule in die Theorie eingeführt wird. In den überbetrieblichen Kursen wird das entsprechende Thema demonstriert und praktisch geübt, damit im Betrieb diese Kompetenz angewendet und vertieft werden kann. Die Berufsfachschule stellt sicher, dass die Lernortkooperation funktioniert; die an der Berufsfachschule verantwortlichen Personen sprechen sich mit den übrigen Partnern ab und koordinieren die entsprechenden Arbeiten.

Alle Zielebenen und Ziele sind paritätisch zu betrachten. Die Reihenfolge sagt nichts aus über ihren Stellenwert oder über den Ausbildungszeitpunkt.

Jedes Leistungsziel ist einer so genannten K-Stufe zugeordnet. Diese macht eine Aussage über das Anspruchsniveau des jeweiligen Leistungsziels. Es werden sechs Kompetenzstufen unterschieden (K1 bis K6). Im Einzelnen bedeuten sie:

 

K1 (Wissen)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte geben auswendig gelerntes Wissen wieder. Beispiel: Die Pferdewartinnen/Pferdewarte nennen verschiedene Giftpflanzen.

 

K2 (Verstehen)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte geben Informationen nicht nur wieder, sondern verstehen diese auch, indem sie die Informationen erklären, beschreiben, erläutern oder aufzeigen. Beispiel: Pferdewartinnen/Pferdewarte können verschiedene Ausrüstungsmaterialien aufzählen und deren Anwendungszweck erklären.

 

K3 (Anwenden)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte übertragen das Gelernte in eine neue Situation und wenden es an. Beispiel: Pferdewartinnen/Pferdewarte können nach Plan die richtige Menge Futter verabreichen.

 

K4 (Analysieren)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte untersuchen einen Fall, eine komplexe Situation oder ein System und leiten daraus selbständig die zu Grunde liegenden Strukturen und Prinzipien ab, ohne dass sie sich damit vorher vertraut machen konnten. Beispiel: Pferdewartinnen/Pferdewarte können Gefahrenquellen im Bereich der Ausläufe und Weiden aufzählen, erkennen und beseitigen.

 

K5 (Synthese)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte kombinieren einzelne Elemente eines Sachverhalts und fügen diese zu einem Ganzen zusammen oder entwerfen eine Lösung für ein Problem. Beispiel: Die Pferdewartinnen/Pferdewarte gestalten die Räumlichkeiten nach eigenen Ideen. Durch die Kombination verschiedener Faktoren entsteht etwas Neues.

 

K6 (Urteil fällen)

Die Pferdewartinnen/Pferdewarte beurteilen ein grösseres Ganzes, das mehrschichtig und komplex ist. Sie urteilen selbständig und formulieren eigenständige Meinungen und Aussagen.
Beispiel: Pferdewartinnen/Pferdewarte schätzen die Gefahren, die sich aus dem natürlichen Herden- und Fluchtverhalten der Pferde in einem begrenzten Raum ergeben können ein und sind in der Lage, auf diese Gefahren richtig zu reagieren.


3 Methodenkompetenzen


Die Methodenkompetenzen ermöglichen den Pferdewartinnen/Pferdewarten eine geordnete und geplante Arbeitsweise, einen sinnvollen Einsatz der Hilfsmittel und das zielgerichtete, durchdachte Lösen von Problemen.

Arbeitstechniken und Problemlösen

Geeignete Arbeitstechniken helfen, berufliche und persönliche Aufgaben optimal zu lösen. Pferdewartinnen/Pferdewarte planen Arbeiten, setzen passende Methoden und Hilfsmittel gezielt ein, um Ordnung zu halten, Arbeitszeiten einzuteilen, Abläufe einzuhalten und die Gebote der Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Sie halten die vorgegebenen Arbeitsschritte ein, kontrollieren ihre Arbeitsschritte und arbeiten zielorientiert, effizient und überprüfen ihre Arbeitsresultate.

 

Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln

Pferdewartinnen/Pferdewarte verstehen ihre Arbeit als Teil der gesamten Dienstleistung. Sie unterstützen den Betriebsablauf und sind sich der Wichtigkeit ihrer Arbeit und deren Auswirkung auf die Mitarbeitenden, die Umwelt, sowie auf das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Pferde bewusst.

 

Informations- und Kommunikationsstrategien

Der Fluss der Informationen hat in einem Dienstleistungsunternehmen grosse Bedeutung und wird immer wichtiger. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dieser Tatsache bewusst und halten sich an die vom Betrieb vorgegebenen Informationswege und helfen mit, den Informationsfluss im Interesse des Unternehmens zu unterstützen.

 

Qualitätsorientiertes Denken und Handeln

Konzepte zur Qualitätssicherung sind wesentlich für den Unternehmenserfolg. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der Bedeutung der Qualitätssicherung bewusst und verrichten ihre Arbeit mit der notwendigen Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Sie berücksichtigen bei ihrer Arbeit die Aspekte der Ökonomie.

 

Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Im Reitbetrieb stehen das Pferd und der Kunde im Mittelpunkt. Die Ansprüche der Kunden, sowie die Formen der Pferdehaltung und der Reitstile unterliegen einem steten Wandel und setzen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit voraus. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dessen bewusst und sind ständig bestrebt, sich neues Wissen und neue Arbeitstechniken anzueignen. Sie arbeiten mit Lernstrategien, welche ihnen zum Erfolg verhelfen.

 

Betriebsgerechtes Verhalten

Pferdewartinnen/Pferdewarte kennen die in ihrem Betrieb geltenden Richtlinien. Sie sind sich bewusst, dass sie mit ihrem Auftreten den Betrieb auch gegen aussen, insbesondere gegenüber Kunden repräsentieren.

 

Ökologisches Verhalten

Reitbetriebe unterliegen vielfältigen ökologischen Vorgaben. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dessen bewusst und tragen durch ihr Verhalten tatkräftig zur Gesunderhaltung von Natur und Umwelt bei.

 

4 Sozial- und Selbstkompetenzen


Die Sozial- und Selbstkompetenzen ermöglichen den Pferdewartinnen/Pferdewarten, zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten und Herausforderungen in Kommunikations- und Teamsituationen sicher zu bewältigen. Dabei stärken sie ihre Persönlichkeit und sind bereit, an ihrer eigenen Entwicklung zu arbeiten.

 

Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln

Innerhalb des Reitbetriebs sind Pferdewartinnen/Pferdewarte für die betrieblichen Abläufe mitverantwortlich. Sie handeln gewissenhaft und sind bereit, die ihnen aufgetragenen Aufgaben verantwortungsvoll zu erledigen.

 

Belastbarkeit

Die Erfüllung der verschiedenen Anforderungen ist mit körperlichen Anstrengungen verbunden. Pferdewartinnen/Pferdewarte verfügen über eine robuste Konstitution, sind ausdauernd und mental ausgeglichen. Sie bleiben auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und gehen die ihnen zugewiesenen Arbeiten gezielt und überlegt an.

 

Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit

Pferdewartinnen/Pferdewarte pflegen bei ihrer Tätigkeit viele Kontakte mit Mitmenschen. Sie kennen die Regeln des Anstandes und verhalten sich auch in kritischen Situationen korrekt und höflich. Sie sind gesprächsbereit gegenüber Mitarbeitenden und Kunden. Sie kennen und verstehen Regeln der Kommunikation, sowie die Bedeutung der Verschwiegenheit und wenden diese auch an.

 

Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

Berufliche und persönliche Aufgaben werden oft in einer Gruppe bearbeitet. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind fähig im Team zu arbeiten, verstehen die vorgegebenen Regeln und sind bereit bei Meinungsverschiedenheiten auch andere Standpunkte gelten zu lassen. Sie sind pünktlich, ehrlich und zuverlässig.

 

Kundenorientiertes Denken und Handeln

Die Befriedigung der individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden steht bei Dienstleistungsbetrieben im Vordergrund. Pferdewartinnen/Pferdewarte stellen die Interessen der Kunden in den Vordergrund und tragen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und nach den betrieblichen Vorgaben zur Kundenzufriedenheit bei.


5 Fachkompetenzen




  5.1 Sicher arbeiten sowie Gesundheit und Umwelt schützen

Leitziel

Sicherheits- und Gesundheitsaspekte prägen den beruflichen Alltag der Pferdewartinnen/Pferdewarte. Pferdewartinnen/Pferdewarte sollen auch in Stresssituationen Ruhe bewahren und mittels vorgeschriebener und geeigneter Massnahmen die allgemeine Sicherheit gewährleisten können. Bei Unfällen und anderen Ereignissen ist es wichtig, dass sie gemäss den Vorschriften handeln. Gesundheit ist ausserdem Basis für eine gute Lebensqualität und für Leistungsfähigkeit. Deshalb sollen die Lernenden mit wesentlichen Risiken ihres Arbeitsumfelds und der Freizeit vertraut gemacht werden und in der aktiven Gesundheitspflege und in der Unfallverhütung geschult werden.

 

Richtziel Sicherheit

  5.1.1 Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der vielfältigen Gefahrenquellen auf einem Reitbetrieb bewusst und gehen mit diesen umsichtig und verantwortungsbewusst um.

Methodenkompetenzen:
  • Ökologisches Verhalten
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Informations- und Kommunikationsstrategien

 

Leistungsziele Sicherheit


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.1.1.1 können mögliche Gefahrenquellen beschreiben. K2 x x x
  5.1.1.2 können in Gefahrensituationen, verursacht durch Feuer, Wasser,
Strom etc., die Vorgaben des Betriebes anwenden.
K3 x   x
  5.1.1.3 können Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen nennen. K1 x   x
  5.1.1.4 können die betrieblichen Massnahmen zur Arbeitssicherheit korrekt umsetzen. K3 x   x
  5.1.1.5 5 können eine Notfallsituation erkennen und gemäss den betrieblichen Vorgaben handeln. K3 x   x



Richtziel Gesundheit

  5.1.2 Die eigene Gesundheit ist von zentraler Bedeutung für persönliche und berufliche Zufriedenheit. Pferdewartinnen/Pferdewarte verhalten sich so, dass sie in einem psychischen und physischen Gleichgewicht bleiben.

Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Gesundheit


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.1.2.1 können sich der Arbeit und Witterung angepasst ausrüsten
und kleiden.
K3 x x  
  5.1.2.2 kleiden sich angepasst, sauber
und gepflegt. Lange Haare binden sie zusammen.
K3 x    
  5.1.2.3 können bei ihrer eigenen Arbeit Stresssituationen erkennen
und können sich Hilfe organisieren.
K4 x x  

 

 

5.2 Mit Pferden sicher umgehen

 

Leitziel

Der sichere Umgang mit dem Pferd ist die Grundlage und Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit als Pferdewartin/Pferdewart. Zum sicheren Umgang gehören die Kenntnis der verschiedenen Eigenarten des Pferdes, das fachgerechte Führen und Vorführen und das sachgemässe Verladen unter Aufsicht für Transporte. Pferdewartinnen/Pferdewarte lernen, den ihnen anvertrauten Pferden sicher und selbstbewusst gegenüberzutreten.

 

Richtziel Eigenarten

  5.2.1 Pferde sind Flucht- und Herdentiere. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dessen bewusst, erwerben sich das nötige Wissen und die entsprechende Sicherheit und verhalten sich situationsgerecht.

Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Eigenarten


    Pferdewartinnen / Pferdewarte  K-Stufe  Betrieb  BFS  üK
             
    5.2.1.1 können wichtige Punkte der Evolution des Pferdes aufzählen. K1   x  
    5.2.1.2 können die Körpersprache des Pferdes deuten und dieses Wissen im Umgang mit dem Pferd anwenden. K4 x x  
    5.2.1.3 können die Gefahren abschätzen, die sich aus dem natürlichen Herden- und Fluchtverhalten ergeben können und sind in der Lage, auf diese Gefahren richtig zu reagieren K6 x x  


Richtziel Führen

  5.2.2 Pferdewartinnen/Pferdewarte führen problemlose und ihnen vertraute Pferde in verschiedenen Situationen sicher und selbständig.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Führen


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.2.2.1
können die wichtigsten Punkte des sicheren Führens aufzählen und erklären. K2   x  
  5.2.2.2 können verschiedene Ausrüstungsgegenstände aufzählen, die ein sicheres Führen des Pferdes ermöglichen. K1   x  
  5.2.2.3 können ein problemloses und
ihnen vertrautes Pferd korrekt und sicher auf die Weide, zum Hufschmied, spazieren etc. führen.
K3 x    
  5.2.2.4 können ein problemloses und
ihnen vertrautes Pferd im Reitunterricht wie zum Beispiel im Heilpädagogischen Reiten sicher führen.
K3 x    

Richtziel Vorführen

  5.2.3 Pferde werden in verschiedenen Situationen vorgeführt, z.B. beim Tierarzt oder beim Pferdeverkauf. Damit die Bewegungen des Pferdes beurteilt werden können, führen Pferdewartinnen/Pferdewarte das Pferd in diesen Situationen sicher und korrekt.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen
  • Informations- und Kommunikationsstrategien

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Vorführen


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.2.3.1 können über das Signalement und die einfachen angeborenen Abzeichen eines Pferdes Auskunft geben. K1   x x
  5.2.3.2 unterscheiden zwischen erworbenen und angeborenen Abzeichen. K2   x x
  5.2.3.3 können die Körperteile des Pferdes einer fachfremden Person benennen. K1   x x
  5.2.3.4 können ein problemloses und
ihnen vertrautes Pferd unter Anleitung an der Hand vorstellen, und fachgerecht in der einfachsten Form auf gerader Linie vortraben.
K3 x   x



Richtziel Verladen

  5.2.4 Pferdewartinnen/Pferdewarte führen die Arbeiten rund um das Verladen selbständig und pflichtbewusst aus.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen
  • Informations- und Kommunikationsstrategien
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Verladen


    Pferdewartinnen/Pferdewarte  K-Stufe  Betrieb  BFS   üK
             
   5.2.4.1 können mögliche Ausrüstungsgegenstände für den Pferdetransport aufzählen  K1    x  x
   5.2.4.2 können Vorkehrungen zum sicheren Verladen eines Pferdes treffen.  K2  x  x  x
   5.2.4.3 können ein problemloses und ihnen vertrautes Pferd mit den entsprechenden Ausrüstungsgegenständen zum Verladen vorbereiten.  K3  x    x
   5.2.4.4 können ein problemloses und ihnen vertrautes Pferd sicher und fachgerecht unter Aufsicht verladen.  K3  x    x
   5.2.4.5 können Pferdetransporter selbständig reinigen und den gewonnenen Hofdünger korrekt entsorgen.  K3  x    x

 

5.3 Pferde pflegen

 

Leitziel

Die fachgerechte Pflege des Pferdes ist eine Grundlage für seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit. Zur Pflege gehören Putzen, Hufpflege und weiterführende pflegerische Massnahmen. Die Pferdewartinnen/Pferdewarte erlernen deshalb den sorgfältigen Umgang mit dem Pferd und die korrekte Ausführung der Pflegearbeiten. In der Ausbildung lernen sie die ihnen zugeteilten Pferde genau kennen, bemerken Veränderungen sofort und informieren die zuständige Person im Betrieb.

 

Richtziel Putzen

  5.3.1 Pferdewartinnen/Pferdewarte tragen bei der Pflege den Bedürfnissen der Pferde Rechnung. Dabei sind sie sich bewusst, dass diese Bedürfnisse je nach Haltungsform und Pferderasse variieren. Sie achten auf einen sauberen und sicheren Arbeitsplatz.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen
  • Betriebsgerechtes Verhalten
  • Ökologisches Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Putzen


     Pferdewartinnen/Pferdewarte  K-Stufe  Betrieb BFS 
 üK
             
  5.3.1.1 können die Merkmale eines sicheren Anbindeortes für die Pferdepflege beschreiben. K2
   x  x
  5.3.1.2 können einen sicheren Anbindeort erkennen und das Pferd mit dem dafür vorgesehenen Knoten sicher anbinden. K4

   x
  5.3.1.3 erklären den Putzvorgang entsprechend den verschiedenen Haltungsformen. K2    x  x
  5.3.1.4 können ein problemloses und ihnen vertrautes Pferd fachgerecht aufhalftern. K3
 x    x
  5.3.1.5 führen die tägliche Pflege von problemlosen und ihnen vertrauten Pferden entsprechend den verschiedenen Haltungsarten und Pferderassen fachgerecht durch. K3
 x    x
  5.3.1.6  gehen mit Pflegemitteln umweltschonend, sorgfältig und sparsam um. K3
 x    
  5.3.1.7 führen Pflegemassnahmen an problemlosen und ihnen
vertrauten Pferden nach Anweisung korrekt aus.
K3 x x  
  5.3.1.8 hinterlassen den Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt und entsorgen die Abfälle getrennt nach Wertstoffen. K3 x   x

Richtziel Hufpflege

  5.3.2 Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der zentralen Bedeutung des Hufes bewusst. Sie sind bereit, die Hufpflege an problemlosen und ihnen vertrauten Pferden, der Rasse und Haltungsform entsprechend, selbständig durchzuführen.

Methodenkompetenzen:
  • Ökologisches Verhalten
  • Betriebsgerechtes Verhalten
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Hufpflege


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.3.2.1 können die Hufe problemloser und ihnen vertrauter Pferde auskratzen. K3 x    
  5.3.2.2 können die Hufe von problemlosen und vertrauten Pferden waschen und einfetten. K3 x    
  5.3.2.3 können einen gesunden Huf und dessen Mechanismus beschreiben. K2   x  
  5.3.2.4 erkennen die Beschlagsbedürftigkeit eines Pferdes und melden dies der zuständigen Person. K4 x    
  5.3.2.5 können Vor- und Nachteile eines Hufschutzes erklären. K2   x  
  5.3.2.6 halten beim Schmied die Hufe einfacher und schmiedefrommer Pferde auf. K3 x    
  5.3.2.7 erkennen Veränderungen am Huf und orientieren die zuständige Person. K3 x    
  5.3.2.8 entsorgen die bei den Hufschmiedearbeiten entstandenen Abfälle nach ökologischen Grundsätzen. K3 x    

Richtziel Pflegearbeiten

  5.3.3 Pferde müssen bei verschiedenen Gelegenheiten weiterführend gepflegt werden. Da Pferde auf klimatische Veränderungen empfindlich reagieren, müssen sie durch geeignete Massnahmen vor schädlichen Einflüssen geschützt werden. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der Bedeutung dieser Massnahmen bewusst und sind bereit, diese Massnahmen unter Anleitung auszuführen.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen
  • Ökologisches Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Belastbarkeit

 

Leistungsziele Pflegearbeiten


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.3.3.1 können verschiedene Frisier- und Einflechtungsarten aufzählen und über die benötigten Materialien Auskunft geben. K1   x x
  5.3.3.2 können über das Scheren und verschiedene Scherformen Auskunft geben. K2   x x
  5.3.3.3 helfen beim Scheren der Pferde mit. K3 x    
  5.3.3.4 entsorgen die bei den Frisier- und Scherarbeiten anfallenden Abfälle nach ökologischen Grundsätzen. K3 x x
  5.3.3.5 können über verschiedene Deckenarten und deren Anwendung Auskunft geben. K2   x x
  5.3.3.6 können ein problemloses und
ihnen vertrautes Pferd unter Anweisung den Witterungsverhältnissen entsprechend eindecken.
K3 x   x

 

5.4 Den Lebensraum der Pferde pflegen

 

Leitziel Haltungsformen

Geordnete und saubere Verhältnisse im Stall und der Umgebung haben einen positiven Einfluss auf das Wohlergehen des Pferdes. Verschiedene Haltungsformen haben unterschiedliche Auswirkungen auf das Pferd. Pferdewartinnen/Pferdewarte lernen deshalb die Haltungsformen kennen und werden in der Einrichtung und Pflege der Unterbringung und Umgebung des Pferdes geschult. Dabei lernen sie, die ökologischen Gründsätze zu berücksichtigen.

Richtziel Haltungsformen

  5.4.1 Pferdewartinne/Pferdewarte sind sich der Wichtigkeit der passenden Unterbringung für das Wohlergehen des Pferdes bewusst.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Informations- und Kommunikationsstrategien
  • Ökologisches Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln

 

Leistungsziele Haltungsformen


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.4.1.1 zählen die verschiedenen Haltungsformen auf. K1   x  
  5.4.1.2 beschreiben die Vor- und Nachteile der verschiedenen Haltungsformen. K2   x  
  5.4.1.3 können die wichtigsten
gesetzlichen Grundlagen des Tierschutzgesetzes erklären und deren Hintergründe aufzeigen.
K2   x  

5.4.1.4 können ungünstige klimatische Bedingungen im Stall erkennen und in Absprache mit der zuständigen Person ändern. K3 x    

Richtziel Unterkunft

  5.4.2 Pferdewartinnen/Pferdewarte wissen, wie die Unterkunft für das Pferd beschaffen sein muss und wie man sie sauber hält, damit das Pferd gesund bleibt und sich wohl fühlt. Sie sind der körperlich anspruchsvollen Aufgabe der Pflege der Unterkunft gewachsen und sind bereit, diese pflichtbewusst auszuführen.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Ökologisches Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Belastbarkeit
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Unterkunft


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.4.2.1 können die gebräuchlichen Einstreuarten aufzählen und deren Vor- und Nachteile nennen. K2   x  
  5.4.2.2 können die Unterkünfte des Pferdes sauber ausmisten und mit den Materialien ökonomisch und ökologisch umgehen. K3 x   x
  5.4.2.3 überprüfen täglich die Futtertröge und Tränken auf deren Sauberkeit und Funktionstüchtigkeit und reinigen diese selbständig. K3 x   x
  5.4.2.4 halten den Stall sauber und in Ordnung. K4 x x x
  5.4.2.5 können die Stallwerkzeuge fachgerecht gebrauchen, pflegen und versorgen. K3 x   x
  5.4.2.6 beurteilen beim täglichen Einstreuen die Qualität der Einstreu und verständigen bei Mängeln die zuständige Person im Betrieb. K4 x   x
  5.4.2.7 können den beim Ausmisten des Stalles gewonnenen Hofdünger korrekt an der dafür vorgesehenen Stelle zwischenlagern. K3 x   x
  5.4.2.8 sammeln die bei der Stallpflege anfallenden Abfälle wie Säcke, Schnüre etc. getrennt nach Wertstoffen und entsorgen diese. K3 x    

Richtziel Umgebung

  5.4.3 Die Umgebung des Pferdes muss in einwandfreiem Zustand gehalten werden, damit das Tier sich nicht verletzen und nicht ausbrechen kann. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der Bedeutung dieser Arbeiten bewusst und helfen gewissenhaft beim Unterhalt der Umgebung und der Weiden mit.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Umgebung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.4.3.1 befreien Ausläufe mit den passenden Arbeitsgeräten von Pferdemist, Ästen, Blaken usw. K3    
  5.4.3.2 können Gefahrenquellen im Bereiche der Ausläufe und Weiden aufzählen und erkennen. K4  x
x
 
  5.4.3.3 können einschätzen, welche Gefahrenquellen sie selber beseitigen können und wann sie die zuständige Person im Betrieb verständigen müssen. K4  x
   
  5.4.3.4 können verschiedene Giftpflanzen die im Umfeld eines Pferdes vorkommen wie Thuja, Eibe und Efeu etc. aufzählen und erkennen. K4  x
x
 
  5.4.3.5 führen verschiedene Säuberungsmassnahmen in der Umgebung der Pferdeweiden selbständig aus. K3  x
   
  5.4.3.6 helfen beim Erstellen und Reparieren von Zäunen mit K3  x
   
  5.4.3.7 können die bei der Weidepflege anfallenden Abfälle wie Pferdemist, Äste, Unkraut, sonstige Abfälle etc. trennen und der korrekten Entsorgung zuführen. K3  x
   

 

5.5 Anlage unterhalten

 

Leitziel

Geordnete und saubere Verhältnisse tragen zu einem positiven Image des Betriebes bei, sorgen bei der Kundschaft und beim Personal für Wohlbefinden und hinterlassen einen nachhaltig guten Eindruck. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der Bedeutung des Erscheinungsbildes des Betriebs bewusst. Sie werden in allen Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten, die in einem Reitbetrieb anfallen, unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Belange ausgebildet. Da Pferdewartinnen/Pferdewarte in allen Bereichen eines Betriebs eingesetzt werden, werden sie zudem in den wichtigsten Haushaltsarbeiten geschult.

 

Richtziel Reinigung

  5.5.1 Der Reinigung und der umweltgerechten Entsorgung der Abfälle und des Hofdüngers kommt grosse Bedeutung zu. Pferdewartinnen/Pferdewarte helfen beim Unterhalt der Anlage, waschen die verschmutzte Betriebs- und Stallwäsche und lagern und entsorgen Abfälle nach den ökologischen und ökonomischen Grundsätzen.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Ökologisches Verhalten
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Reinigung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.5.1.1 zählen auf und begründen, wodurch sich ein sauberer und ordentlicher Betrieb auszeichnet. K2   x  
  5.5.1.2 putzen die verschiedenen Plätze und Räumlichkeiten gründlich und räumen auf. K3 x    
  5.5.1.3 erkennen mögliche Defekte und Beschädigungen an Räumen und Einrichtungen und leiten dies an die zuständige Stelle weiter. K4 x    
  5.5.1.4 können Hofdünger fachgerecht zwischenlagern und pflegen. K3 x    
  5.5.1.5 geben über die einfachen Grundsätze der gesetzlichen Bestimmungen der Hofdüngerentsorgung Auskunft. K2   x  
  5.5.1.6 trennen und entsorgen alle entstehenden Abfälle sorgfältig und ökologisch. K3 x    
  5.5.1.7 können Reinigungs- und einfachste Unterhaltarbeiten an Maschinen wie z. B. Tank auffüllen unter Anleitung ausführen. K3 x    
  5.5.1.8 helfen bei pflegerischen Massnahmen im Betrieb, z. B. Hufschlag ausebnen, Sandviereck wässern usw. mit. K3 x    
  5.5.1.9 können Stall- und Betriebswäsche trennen und zum Waschen vorbereiten. K3 x    
  5.5.1.10 können die Betriebswäsche nach Farbe und Verschmutzungsgrad korrekt sortieren und die Waschmaschine selbständig bedienen. K3 x    
  5.5.1.11 können die gereinigte Betriebswäsche korrekt aufhängen, falten und versorgen. K3 x    
  5.5.1.12 setzen die verschiedenen Waschmittel der Art und dem Grad der Verschmutzung angepasst ein. K3 x    
  5.5.1.13 können Pflanzen und Haustiere in ihrem Arbeitsumfeld nach betrieblichen Vorgaben pflegen. K3 x    

Richtziel Lebensraum

  5.5.2 Gepflegte Betriebsräumlichkeiten und eine gemütliche und saubere Atmosphäre wirken sich positiv auf das Betriebsklima aus. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dessen bewusst und gestalten den gemeinsamen Lebensraum liebevoll mit.

Methodenkompetenzen:
  • Ökologisches Verhalten
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit
  • Kundenorientiertes Denken und Handeln

 

Leistungsziele Lebensraum


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.5.2.1 können in der Betriebsküche und
in den von ihnen oder der Kundschaft benutzten Nasszellen die Regeln der Ordnung und Hygiene umsetzen.
K3 x    
  5.5.2.2 reinigen das Reiterstübli und die öffentlich zugänglichen Räume. K3 x    
  5.5.2.3 setzen unter Anleitung die verschiedenen Reinigungsmittel der Art und dem Grad der Verschmutzung nach den ökologischen Grundsätzen angepasst ein. K3 x    
  5.5.2.4 tragen zur Neige gehende Putzmittel in die Einkaufsliste ein. K3 x    
  5.5.2.5 schmücken und dekorieren unter Anleitung die Betriebsräume den Jahreszeiten und Anlässen entsprechend. K3 x    
  5.5.2.6 sortieren und entsorgen die entstehenden Abfälle fachgerecht. K3 x    
  5.5.2.7 helfen bei Anlässen in der Festwirtschaft mit. K3 x    


5.6 Pferde ernähren

 

Leitziel

Eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes und leistungsfähiges Pferd ist die fachgerechte Ernährung. Diese muss jedem Pferd individuell angepasst werden, entsprechend seinem Gewicht und den zu erbringenden Leistungen. Eine falsche Ernährung kann fatale Folgen haben; sie kann zu Krankheit und sogar zum Tod eines Tieres führen. Pferdewartinnen/Pferdewarte erwerben deshalb grundlegende Kenntnisse der Fütterung. Sie werden so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, ein Pferd gemäss dem Futterplan selbständig und exakt nach den Vorgaben des Betriebes zu füttern und zu tränken.

 

Richtziel Futtermittel

  5.6.1 Der Verdauungstrakt des Pferdes ist sehr komplex und anfällig auf falsche oder mangelhafte Ernährung. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich dessen bewusst und beherrschen die theoretischen Grundlagen der Verdauung sowie der Futtermittel und deren Inhaltsstoffe.

Methodenkompetenzen:
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln

 

Leistungsziele Futtermittel


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.6.1.1 können den Verdauungsvorgang in den Grundzügen beschreiben. K2   x  
  5.6.1.2 können die verschiedenen Raufuttermittel aufzählen und ihren Zweck in der Fütterung erklären. K2   x  
  5.6.1.3 können verschiedene Kraftfuttermittel aufzählen und aufgrund ihres Aussehens unterscheiden. K2 x x  
  5.6.1.4 können verschiedene Saftfuttermittel und deren Vor- und Nachteile benennen. K2   x  
  5.6.1.5 können weitere Futtermittel aufzählen und deren Einsatzmöglichkeiten erklären. K2   x  
  5.6.1.6 können über die Bedeutung der Rohfasern für die Verdauung Auskunft geben. K2   x  
  5.6.1.7 können die Kriterien nennen, weshalb jedes Pferd einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf aufweist. K2   x  

Richtziel Fütterung

  5.6.2 Pferdewartinnen/Pferdewarte füttern die ihnen anvertrauten Pferde gemäss den betrieblichen Vorgaben. Sie erkennen Unregelmässigkeiten bei der Fütterung und melden diese der zuständigen Person.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Betriebsgerechtes Verhalten

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Kundenorientiertes Denken und Handeln

 

Leistungsziele Fütterung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.6.2.1 können sauber, exakt und fachgerecht gemäss dem vorliegenden Futterplan füttern. K3 x    
  5.6.2.2 können nach Anweisung des Betriebes ein Mash und andere Spezialfuttermittel zubereiten und verabreichen. K3 x    
  5.6.2.3 können die Futtermittel auf ihre Verderblichkeit hin beurteilen und Mängel, wie z.B. Kadaver, Pilzbefall etc. erkennen und dies der zuständigen Person melden. K4 x x  
  5.6.2.4 können die Verabreichungsarten verschiedener Futtermittel aufzählen. K1   x  
  5.6.2.5 können die Futtermittel richtig verabreichen. K3 x    
  5.6.2.6 setzen die gängigen Fütterungsregeln wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Kontrolle der Nahrungsaufnahme um. K3 x    
  5.6.2.7 tränken die Pferde fachgerecht und ausreichend. K3 x    

Richtziel Lagerung

  5.6.3 Pferdewartinnen/Pferdewarte lagern die Futtermittel unter Anleitung fachgerecht und qualitätserhaltend. Sie behalten die Vorräte im Auge und können die zuständige Person informieren, wenn etwas nachbestellt werden muss oder wenn die Futtermittel Lagerschäden aufweisen.

Methodenkompetenzen:
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln
  • Informations- und Kommunikationsstrategien

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln
  • Kundenorientiertes Denken und Handeln

 

Leistungsziele Lagerung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS ÜK
             
  5.6.3.1 halten die Lagerflächen sauber, trocken und in Ordnung. K3 x    
  5.6.3.2 können die Folgen der nicht fachgerechten Lagerung von Futtermitteln erklären. K2   x  
  5.6.3.3 melden zu Ende gehende Vorräte rechtzeitig der zuständigen Person. K3 x    
  5.6.3.4 erkennen Lagerschäden und verständigen die zuständige Person. K4 x    
  5.6.3.5 können unter Anleitung verdorbene Futtermittel und bei der Lagerung entstehende anfallende Abfälle an der richtigen Stelle deponieren. K3 x    

 

5.7 Mit Pferden arbeiten

 

Leitziel

Das Bewegen der Pferde auf einer einfachen Stufe im Gelände oder im Unterricht ist für die Pferdewartinnen/Pferdewarte ein sinnvoller Ausgleich zur täglichen Arbeit. Sie werden deshalb am und auf dem Pferd ausgebildet. Sie werden so geschult, dass sie ein Pferd für die Arbeit ausrüsten, sich im Gruppenreitunterricht einfügen und bei Longen- und Bodenarbeiten Unterstützung bieten können.

Richtziel Materialkenntnis

  5.7.1 Damit das Pferd gesund bleibt und mit ihm gearbeitet werden kann, muss es gewissenhaft und fachgerecht ausgerüstet werden. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind sich der Bedeutung dieser Arbeiten bewusst und sind bereit, diese sorgfältig, pflichtbewusst und der Rasse und Ausbildungsart des Pferdes entsprechend auszuführen.

Methodenkompetenzen:
  • Arbeitstechniken und Problemlösen
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln

 

Leistungsziele Materialkenntnis



    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.7.1.1 können verschiedene Reitweisen und die dafür nötigen Ausrüstungsgegenstände aufzählen. K1   x  
  5.7.1.2 können die gängigsten Sättel und Zäume den verschiedenen Reitweisen zuordnen. K2   x x
  5.7.1.3 können Schutzmaterialien und weitere Ausrüstungsgegenstände erkennen und benennen. K1 x x x
  5.7.1.4 können über die korrekte Sattlung und Zäumung Auskunft geben und auf Fehler und Mängel hinweisen. K2 x x x
  5.7.1.5 pflegen die Ausrüstungsgegenstände fachgerecht. K3 x x x
  5.7.1.6 erkennen defekte Ausrüstungsgegenstände und weisen die zuständige Person auf den Missstand hin. K3 x    
  5.7.1.7 können ein Pferd für die tägliche Arbeit mit dem nötigen Material ausrüsten. K3 x   x

Richtziel Bodenarbeit

   5.7.2 Die Bodenarbeit ist eine gute Ergänzung zum Reiten. Pferdewartinnen/Pferdewarte unterstützen die zuständige Person im Betrieb bei der Bodenarbeit mit dem Pferd.

Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Bodenarbeit

    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.7.2.1 können verschiedene Ausbildungsmethoden der Bodenarbeit aufzählen wie z.B. Pat Parelli, T-TEAM usw. K1   x  
  5.7.2.2 können eine Form der Bodenarbeit erläutern. K2   x  
  5.7.2.3 können den Einfluss der eigenen Körperhaltung auf das Verhalten des Pferdes erklären und mit ihrer Körperhaltung gezielt auf das Verhalten eines problemlosen und ihnen vertrauten Pferdes einwirken. K3 x    
  5.7.2.4 bieten Unterstützung bei der Ausbildung eines Pferdes am Boden. K3 x    
  5.7.2.5 können ein problemloses und
ihnen vertrautes Pferd durch das Führen oder die einfache Bodenarbeit für das anschliessende Training aufwärmen.
K3 x    

Richtziel Longieren

  5.7.3 Die Longenarbeit ist eine wichtige Ergänzung zum Reiten. Sie bietet dem Pferd Abwechslung und Ausgleich, dient der Gymnastizierung, dem Muskelaufbau sowie der Vorbereitung auf die Arbeit unter dem Sattel. Pferdewartinnen/Pferdewarte unterstützen die zuständige Person im Betrieb beim Longieren.

Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit

Leistungsziele Longieren


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.7.3.1 können verschiedene Longierarten aufzählen. K1   x  
  5.7.3.2 können die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände benennen. K1   x x
  5.7.3.3 können Hilfsmittel wie Longiergurte und Cavaletti bereitstellen. K3 x   x
  5.7.3.4 können ein problemloses und ihnen vertrautes Pferd für die Longierarbeit mit seinem Material ausrüsten. K3 x   x
  5.7.3.5 übernehmen mit problemlosen und ihnen vertrauten Pferden Teile der Aufwärm- und Auslaufphase. K3 x   x

Richtziel Reiten

  5.7.4 Das Pferd ist ein Bewegungstier. Regelmässiges Reiten und Bewegen dient der seelischen und körperlichen Gesunderhaltung des Pferdes. Pferdewartinnen/Pferdwarte reiten problemlose und ihnen vertraute Pferde im Anfängergruppenunterricht und im Gelände in verantwortungsvoller Weise. Bei Ausritten sind sie der Führperson und den Kunden behilflich. Pferdewartinnen/Pferdewarte helfen ausserdem der zuständigen Person im Betrieb beim effizienten Trainingsaufbau.


Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit

 

Leistungsziele Reiten


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.7.4.1 können verschiedene Grund- und rassenspezifische Gangarten erkennen und beschreiben. K2 x    
  5.7.4.2 kleiden sich zum Reiten der Fachrichtung entsprechend. K 3 x    
  5.7.4.3 können der Reitweise
entsprechend korrekt aufsitzen, nachgurten und die Bügel einstellen.
K 3 x x x
  5.7.4.4 können die reitfachspezifischen Grundsitze und ihre wichtigsten Merkmale aufzählen. K1 x   x
  5.7.4.5 können der Fachrichtung entsprechend die grundlegenden Hilfengebungen des Reitens auf problemlosen und ihnen vertrauten Pferden anwenden und erklären. K3   x  
  5.7.4.6 können die Regeln und Grundsätze beim Ausreiten erklären und anwenden. K3 x   x
  5.7.4.7 können die Hufschlagfiguren aufzählen und aufzeichnen. K2 x x  
  5.7.4.8 können die Hufschlagfiguren mit einem problemlosen und ihnen vertrauten Pferd reiten. K3 x x
  5.7.4.9 Reiten in Anfängergruppenlektionen mit. K3 x   x
  5.7.4.10 können die Untugenden des Pferdes beim Reiten wie z. B. Bocken, Schlagen usw. aufzählen. K1 x
  5.7.4.11 können die Reitbahnregeln aufzählen und beschreiben. K2   x  
  5.7.4.12 können die Reitbahnregeln anwenden. K3 x x
  5.7.4.13 helfen beim Erstellen von Hindernisparcours der Fachrichtung entsprechend (z.B. Springtraining, Gymkhana, Trail, Spielstunden usw.). K3 x    

 

5.8 Pferde gesund erhalten

 

Leitziel

Die Gesundheit des Pferdes ist ein zentrales Anliegen der Reitstallbetreiber und der Pferdebesitzer. Nur ein gesundes Pferd vermag die verlangten Leistungen zu erbringen. Pferdewartinnen/Pferdewarte sollen deshalb mit den anatomischen Grundlagen, den wichtigsten Aspekten der Pferdezucht und den Krankheitsbildern des Pferdes vertraut gemacht werden und in der bedürfnisgerechten Versorgung des Pferdes geschult werden.

Richtziel Anatomie

  5.8.1 Pferdewartinnen/Pferdwarte erkennen Veränderungen im Wesen des Pferdes und handeln gemäss den Anweisungen der zuständigen Person. Sie erkennen Verletzungen und Lahmheiten und helfen bei der Versorgung derselben mit.


Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Anatomie


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.8.1.1 können die Merkmale zur Altersbestimmung des Pferdes aufzählen. K1   x  
  5.8.1.2 erkennen Unwohlsein und klar sichtbare Veränderungen sowie Verletzungen beim Pferd und verständigen die zuständige Person. K3 x    
  5.8.1.3 können die PAT-Werte im Ruhezustand erklären. K2   x  
  5.8.1.4 können Fieber messen. K3 x    
  5.8.1.5 beschreiben Symptome und Ursachen der häufigsten Krankheiten. K2   x  
  5.8.1.6 können die Behandlungsmassnahmen der häufigsten Krankheiten nennen. K2   x  
  5.8.1.7 helfen aktiv bei der Pflege verletzter und lahmer Pferde mit. K3 x    
  5.8.1.8 können über Hilfsmittel und Massnahmen zur Beruhigung des Pferdes Auskunft geben. K2   x  
  5.8.1.9 können Hilfsmittel und Massnahmen zur Beruhigung des Pferdes situationsgerecht und unter Anleitung anwenden. K3 x    
  5.8.1.10 entsorgen die bei der Versorgung von Verletzungen entstehenden Abfälle ökologisch. K3 x    

Richtziel Versorgung

  5.8.2 Pferdewartinnen/Pferdwarte erhalten die Gesundheit des Pferdes durch bedürfnisorientierte Versorgung. Sie helfen mit, Krankheiten vorzubeugen und negativen Veränderungen im Wesen des Pferdes entgegenzuwirken.


Methodenkompetenzen:
  • Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln
  • Qualitätsorientiertes Denken und Handeln

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit
  • Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

 

Leistungsziele Versorgung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.8.2.1 können verschiedene Unarten des Pferdes aufzählen und beschreiben. K2 x x  
  5.8.2.2 können die zur Gesunderhaltung des Pferdes wichtigen Faktoren aufzählen und begründen. K2 x x  
  5.8.2.3 setzen die zur Gesunderhaltung des Pferdes nötigen Massnahmen wie Decken, Lüften, staubfreies Arbeiten etc. unter Anleitung um. K3 x    
  5.8.2.4 können unterschiedliche Bedürfnisse der Pferde verschiedenen Alters und verschiedener Rassen beschreiben. K2   x  
  5.8.2.5 können die regelmässig nötigen Behandlungen zur Gesunderhaltung des Pferdes wie Impfen, Entwurmen, Hufschmiedearbeiten, Zahnbehandlung etc. erklären. K2   x  
  5.8.2.6 können bei den regelmässigen nötigen Behandlungen zur Gesunderhaltung des Pferdes unter Anleitung ausführen bzw. bei der Ausführung mithelfen. K3 x    


Richtziel Fortpflanzung

  5.8.3 Pferdezucht setzt ein umfassendes Wissen über die Fortpflanzung und die Aufzucht von Jungtieren voraus. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind bereit, sich die Grundlagen dieses Wissens anzueignen.


Methodenkompetenzen:
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Leistungsziele Fortpflanzung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.8.3.1 können die Merkmale der Rosse bei der Stute nennen und erkennen. K2 x x  
  5.8.3.2 können verschiedene Fortpflanzungsmethoden aufzählen und erläutern. K2   x  
  5.8.3.3 können die wichtigsten Punkte des geschlechtsspezifischen Verhaltens beschreiben und unter Anleitung fachgerecht darauf eingehen. K3 x x  
  5.8.3.4 können die Anzeichen und die Möglichkeiten zur Feststellung einer Trächtigkeit nennen K1   x  
  5.8.3.5 können über die speziellen Bedürfnisse einer trächtigen Stute Auskunft geben. K2   x  
  5.8.3.6 können über den möglichen Zeitpunkt und den Ablauf der Geburt Auskunft geben. K1   x  
  5.8.3.7 können über das spezielle Verhalten einer Stute mit Fohlen bei Fuss Auskunft geben. K1   x  
  5.8.3.8 können die speziellen Bedürfnisse des Fohlens bis zum Absetzen einer fachfremden Person beschreiben. K1   x  

Richtziel Pferderassen

  5.8.4 Jede Pferderasse weist spezifische Merkmale und Bedürfnisse auf. Pferdewartinnen/Pferdewarte berücksichtigen in ihrem Handeln diese Verschiedenheiten.


Methodenkompetenzen:
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Handeln

 

Leistungsziele Pferderassen


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.8.4.1 können unterschiedliche Pferderassen erkennen und aufzählen. K2 x x  
  5.8.4.2 können verschiedene Pferderassen beschreiben und dem Verwendungszweck zuordnen. K2 x x  
  5.8.4.3 können eine Pferderasse einer fachfremden Person beschreiben. K2   x  
  5.8.4.4 können die Definition „CH-Pferd“ einer fachfremden Person erklären. K2   x  

 

5.9 Mit Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden umgehen

 

Leitziel

Der Kundenzufriedenheit ist hohe Priorität einzuräumen. Kunden gewährleisten den wirtschaftlichen Fortbestand des Reitbetriebes und die Sicherung der damit verbundenen Arbeitsplätze. Der korrekte und wertschätzende Umgang stellt eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden der Kunden dar. Ein respektvoller Umgang sichert ein angenehmes Betriebsklima. Pferdewartinnen/Pferdewarte werden in ihrem persönlichen Auftreten und im Umgang mit den Mitarbeitenden und den Kunden geschult.
Richtziel Selbsteinschätzung

  5.9.1 Die Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit realistisch einzuschätzen, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Teamarbeit. Pferdewartinnen/Pferdewarte sind bereit, ihre Stärken und Schwächen bei der täglichen Arbeit realistisch einzuschätzen.


Methodenkompetenzen:
  • Informations- und Kommunikationsstrategien
  • Lernstrategien / Lebenslanges Lernen

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit
  • Kundenorientiertes Denken und Handeln

 

Leistungsziele Selbsteinschätzung


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe
Betrieb
BFS
üK
             
  5.9.1.1 lernen ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen und damit umzugehen. K4
 x  x  
  5.9.1.2 respektieren die ihnen von der zuständigen Person zugewiesenen Kompetenzen. K3
 x    
  5.9.1.3 setzen die Vorgaben des Leitbilds in der täglichen Arbeit um. K3
 x    
  5.9.1.4 können sich in ein bestehendes Team einfügen und gemeinsam Arbeiten bewältigen. K4
 x  x  

Richtziel Kommunikation

  5.9.2 Pferdewartinnen/Pferdewarte gehen auf Kunden und ihre Arbeitskollegen offen und wertschätzend ein. Sie identifizieren sich mit dem Leitbild des Betriebes und vertreten es loyal gegen aussen.


Methodenkompetenzen:
  • Informations- und Kommunikationsstrategien
  • Kundenorientiertes Denken und Handeln

Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit

 

Leistungsziele Kommunikation


    Pferdewartinnen/Pferdewarte K-Stufe Betrieb BFS üK
             
  5.9.2.1 können die wichtigsten Regeln der verbalen und nonverbalen Kommunikation erklären. K2   x x
  5.9.2.2 können die wichtigsten Regeln der verbalen und nonverbalen Kommunikation anwenden. K3 x   x
  5.9.2.3 verstehen die Wichtigkeit der Verschwiegenheit und halten die betrieblichen Vorgaben ein. K3 x   x
  5.9.2.4 begrüssen und verabschieden die Kunden höflich. K3 x   x
  5.9.2.5 verweisen Kunden bei Reklamationen, Wünschen und Anregungen direkt an die zuständige Person. K3 x   x
  5.9.2.6 erfassen bei Telefongesprächen Adresse und Telefonnummer der Anrufenden und leiten diese Informationen an die zuständige Person weiter. K3 x    



Bildungsplan Teil B: Lektionentafel

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA



Die Verteilung der Lektionen auf die Lehrjahre erfolgt nach regionalen Gegebenheiten und grundsätzlich in Absprache mit den zuständigen Behörden:


Fach Bereich Anzahl Lektionen im
1. Lehrjahr
Anzahl Lektionen im
2. Lehrjahr
Anzahl Lektionen total
         
Berufskunde Mit Pferden sicher umgehen 30 30 60
         
  Pferde pflegen 45 15 60
         
  Den Lebensraum der Pferde pflegen 25 35 60
         
  Anlage unterhalten 5 10 15
         
  Pferde ernähren 10 35 45
         
  Mit Pferden arbeiten 40 20 60
         
  Pferde gesund erhalten 40 40 80
         
  Mit Kunden und Mitarbeitenden umgehen   10 10
         
  Sicher arbeiten sowie die Gesundheit schützen 5 5 10
         
Allgemeinbildung   120 120 240
Turnen und Sport   40 40 80
Total   360 360 720



Bildungsplan Teil C: Qualifikationsverfahren

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


1. Organisation

Das Qualifikationsverfahren wird im Lehrbetrieb oder in einem Betrieb, den die Lernenden im Laufe ihrer Ausbildung kennen gelernt haben, durchgeführt. Der lernenden Person müssen ein Arbeitsplatz, Pferde oder Ponys und die erforderlichen Einrichtungen in einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt werden.

Mit dem Aufgebot, das im 4. Semester erfolgt, wird bekannt gegeben, welche Materialien und Bekleidung die Lernenden mitbringen müssen.

 

2. Qualifikationsbereiche

Die zu prüfenden Qualifikationsbereiche umfassen:

Praktische Arbeit 4 Stunden


Geprüft werden die praktischen Arbeiten, die auf folgenden betrieblichen und den überbetrieblichen Positionen aufbauen:

    Gewichtung
1 Sicher arbeiten sowie Gesundheit und Umwelt schützen 10 %
2 Mit Pferden sicher umgehen 10 %
3 Pferde pflegen 25 %
4 Den Lebensraum der Pferde pflegen 25 %
5 Mit Pferden arbeiten 15 %

Die Lerndokumentation, die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse und die Fachliteratur dürfen bei der Verrichtung der praktischen Arbeit als Hilfsmittel verwendet werden.

Berufskenntnisse

2 Stunden


In diesem Qualifikationsbereich wird die Erreichung der schulischen Leistungsziele schriftlich und mündlich überprüft. Die mündliche Prüfung dauert insgesamt 60 Minuten.

Die zu prüfenden Positionen umfassen:

    Gewichtung
1 Anlage unterhalten 30 %
2 Pferde ernähren 20 %
3 Pferde gesund erhalten 20 %
4 Mit Kunden und Mitarbeitenden umgehen 30 %

Die Überprüfung der Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen findet integriert während der Prüfung der praktischen Arbeit und der Berufskenntnisse statt.

Allgemeinbildung

Die Abschlussprüfung richtet sich nach der Verordnung des BBT vom 27. April 2006 über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung.

 

3. Erfahrungsnoten

Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts.

Berufskundlicher Unterricht
Die Note setzt sich zusammen aus dem Mittel aller Semesternoten des berufskundlichen Unterrichts und wird auf eine halbe Note gerundet.

Ausbildungsinhalte der ÜK
Die Ausbildungsinhalte der ÜK sind im Bildungsplan festgelegt und umfassen folgende Themen:

1. Ausbildungsjahr 1 Kurs Leitziele
    - Einführung in die Lerndokumentation
- Arbeitssicherheit
- Kommunikation
    - Den Lebensraum der Pferde pflegen I
- Pferde pflegen I
    - Mit Pferden arbeiten I

2. Ausbildungsjahr Kurs 2
Leitziele
    - Mit Pferden sicher umgehen I
    - Mit Pferden arbeiten II
- Pferde pflegen II
    - Den Lebensraum der Pferde pflegen II
- Mit Pferden sicher umgehen II
- Pferde pflegen III
- Mit Pferden arbeiten III


Die zuständigen Behörden der Standortkantone haben jederzeit Zutritt zu den Kursen.

 

4. Bestehensnorm und Gewichtung

 

Das Qualifikationsverfahren ist bestanden, wenn

a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und
b. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird.

Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus den gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote.
Für die Berechnung der Gesamtnote werden die folgenden Qualifikationsbereiche wie folgt gewichtet:

  a. praktische Arbeit: zählt 50%;
  b. Berufskenntnisse: zählt 20%;
  c. Allgemeinbildung: zählt 20%;
  d. Erfahrungsnote: zählt 20%;


5. Bewertung der Leistung


Die Leistungen im abschliessenden Qualifikationsverfahren werden mit Noten 6 bis 1 bewertet. Halbe Zwischennoten sind zulässig.
Die Note jedes Qualifikationsbereiches, der sich aus einzelnen Positionen zusammensetzt, wird als Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet.
Im Notenausweis werden die Gesamtnote und die zusammengefassten Leistungen jedes Qualifikationsbereichs mit einer Note festgehalten.

Notenwerte

Note Eigenschaft der Leistung
6 sehr gut
5 gut
4 genügend
3 schwach
2 sehr schwach
1 nicht ausgeführt



Bildungsplan Teil D: Organisation, Aufteilung und Dauer der überbetrieblichen Kurse

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


Die überbetrieblichen Kurse (üK) ergänzen die Bildung in beruflicher Praxis und die schulische Bildung. Die Kurse dauern insgesamt 6 Tage. Der Kursbesuch ist obligatorisch.

Trägerschaft

Die Trägerschaft der üK liegt bei der OdA Pferdeberufe Schweiz.
Die Trägerschaft beauftragt die Aufsichtskommission mit der gesamtschweizerischen Aufsicht und Koordination. Die Verantwortung für die Durchführung der üK liegt bei den Kurskommissionen.

 

Organe

Die für die üK zuständigen Organe sind:
  • die Aufsichtskommission
  • die Kurskommission
Die Kommissionen konstituieren sich selbst und geben sich ein Organisationsreglement.

Aufsichtskommission

Die gesamtschweizerische Aufsicht und Koordination über die üK für Pferdewartin/Pferdewart obliegt der OdA Pferdeberufe Schweiz.
Aufsichtsorgan ist der Vorstand der OdA Pferdeberufe Schweiz.

Er kann seine Pflichten an eine einzusetzende Kommission delegieren.

Der Vorstand sorgt für die einheitliche Anwendung des vorliegenden Reglements auf dem Gebiet der schweizerischen Eidgenossenschaft und hat dabei insbesondere die folgenden Aufgaben:

  • Erlass eines Rahmenprogramms für die üK auf der Grundlage der Verordnung über die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans.
  • Erlass von Richtlinien für die Organisation und Durchführung der üK.
  • Kenntnisnahme von Abrechnungen von durchführenden Organisationen der üK.
  • Erlass von Richtlinien für die Ausrüstung der Räumlichkeiten für üK.


Kurskommission

Die Kurse stehen unter der Leitung einer mindestens 5 Mitglieder zählenden Kommission. Jede Fachrichtung sowie die EBA Ausbildung Pferdewart verfügt über einen Sitz und eine Stimme. Den durchführenden Kantonen und den Berufsschulen wird eine angemessene Vertretung eingeräumt, ohne Stimmrecht.

Die Mitglieder werden durch den Vorstand der OdA Pferde Schweiz gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Im Übrigen konstituiert sich die Kommission selbst.

Die Kurskommission wird einberufen, so oft es die Geschäfte erfordern.

Die Kurskommission ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit steht der Präsidentin oder dem Präsidenten der Stichentscheid zu.

Über die Verhandlungen der Kommission wird ein Protokoll geführt.

Die Aufgaben der Kurskommission

  a. Sie erarbeitet das Kursprogramm und die Stundenpläne auf der Grundlage des Bildungsplanes.
  b. Sie bestimmt das Instruktionspersonal der üK und organisiert die Kursräume.
  c. Sie erarbeitet Kostenvorschläge und Abrechnungen.
  d. Sie stellt die notwendigen Einrichtungen bereit.
  e. Sie legt die üK zeitlich fest und besorgt die Ausschreibungen und Aufgebote.
  f. Sie gewährleistet den Berufsschulunterricht während den üK in Absprache mit den betroffenen Berufsschulen und Betrieben.
  g. Sie überwacht die Ausbildungstätigkeit und sorgt für die Erreichung der Kursziele.
  h. Sie stellt, sofern notwendig, Unterkunft und Verpflegung bereit.
  i. Sie erstattet Bericht über die üK zuhanden des Vorstandes der OdA Pferde Schweiz und der beteiligten Kantone.
  j. Sie informiert die Lehrbetriebe und die Berufsschulen über die üK.
  k. Sie fördert und unterstützt die Weiterbildung des Instruktionspersonals.

Aufgebot / Organisation

Die Kurskommission bietet die Lernenden in Absprache mit der zuständigen kantonalen Behörde auf. Sie erlässt zu diesem Zweck persönliche Aufgebote. Diese werden den Lehrbetrieben zuhanden der Lernenden zugestellt.

 

Zeitpunkt, Dauer und Hauptthemen

Die überbetrieblichen Kurstage werden gleichmässig auf die Ausbildung verteilt und dauern:
  • im ersten Lehrjahr 3 Tage zu 8 Stunden,
  • im zweiten Lehrjahr 3 Tage zu 8 Stunden.


Genehmigung und Inkrafttreten

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


Der vorliegende Bildungsplan tritt mit der Genehmigung durch das BBT auf den 1. Januar 2008 in Kraft.


Ort, Datum………………………………


OdA Pferdeberufe Schweiz


Der Präsident Der Vize-Präsident

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Patrick Rüegg Derek Frank


Dieser Bildungsplan wird durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie nach Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung über die berufliche Grundbildung für Pferdewartinnen EBA und Pferdewarte EBA vom ……………………………… genehmigt.


Ort, Datum………………………………


Bundesamt für Berufsbildung und Technologie


Die Direktorin



Anhang zum Bildungsplan Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung und deren Bezugsquelle

Pferdewartin EBA/Pferdewart EBA


Verzeichnis der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung und deren Bezugsquelle
Pferdewartin/Pferdewart

vom.....................................

Verordnung über die berufliche Grundbildung
Pferdewartin/Pferdewart
vom .....................................
  • Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, www.bbl.admin.ch (Publikationen und Drucksachen)
  • für die Berufsbildung zuständige kantonale Ämter
   
Bildungsplan vom......................................
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Organisationsreglement vom….
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Rahmenprogramm für die überbetrieblichen Kurse auf der Grundlage der Verordnung über die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans vom….
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Richtlinien für die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Kurse vom….
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Richtlinien für die Ausrüstung der Räumlichkeiten von überbetrieblichen Kursen vom….
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Kursprogramm und Stundenpläne auf der Grundlage des Bildungsplanes vom…..
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Verzeichnis der Mindesteinrichtungen vom....................................
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Wegleitung zur Lerndokumentation sowie Musterblätter vom.....................................
  • OdA www.pferdeberufe.ch
  • Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz http://www.sbbk.ch/sbbk/produkte/produkte.php
   
Bildungsbericht vom.....................................
  • OdA www.pferdeberufe.ch
  • Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz http://www.sbbk.ch/sbbk/produkte/produkte.php
   
Wegleitung zum Qualifikationsverfahren vom….
  • OdA www.pferdeberufe.ch
   
Notenformular vom…
  • OdA www.pferdeberufe.ch

Korr.les.RP/05.01.07/12.2.07

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